Hallo, ich bin Anne

​Privat ambitionierte Swing-Traderin, beruflich Redakteurin und

Information Specialist

Mein Start ins Trading als Autodidaktin hat mich einiges an Zeit, Geld und Nerven gekostet.

Gerade zu Beginn ist die Informationsflut riesig, das Trading Wissen scheint unendlich!

Ich habe lange gebraucht, um meinen eigenen Trading-Stil und meine Trading Strategien zu finden. Daraus entstand die Idee für diese Webseite – sie soll dir als roter Faden durch den „Trading-Dschungel“ dienen. 
 

Du willst Trading lernen, weißt aber nicht wo du anfangen sollst? Egal ob du Anfänger oder Fortgeschritten bist, hier erfährst du...

Außerdem werde ich dich mit Tipps und Tricks unterstützen, dir von meinen eigenen Erfahrungen auf meinem Weg zur Traderin berichten und dir zeigen,

wie und wo du Trading lernen kannst!

Sei dir deiner Ziele bewusst!

Warum willst du TraderIn werden?

Blöde Frage, wegen des Geldes! Natürlich! Mir ging es nicht anders. Das war auch mein erster Anreiz, nachdem ich im Demokonto innerhalb kürzester Zeit mehrere tausend Euro im Plus lag. Ich träumte davon, meine eigene Chefin zu sein, Geld von zuhause oder von überall in der Welt aus zu verdienen und das auch noch bei freier Zeiteinteilung! Wunderbar – Freiheit!

Meine Träume rückten dann nach meinem Einstieg ins Echtgeldkonto recht schnell in weite Ferne. Echtes Geld mit dem Trading zu verdienen war doch nicht so einfach wie gedacht. Das Geld ging rasant flöten.

Trading ist also keine „Get rich quick“ – Methode. Heute ist mir klar, es ist eher ein Marathon!

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Wie also weiter vorgehen?

Erst einmal ein paar Gänge zurückschalten, innehalten und nachdenken. Im Demokonto weiter traden, um zu üben. Wissen aneignen. Informationen suchen. Ich habe an Webinaren teilgenommen, Veranstaltungen besucht, mich im Netz und in Büchern belesen, mir so viele Trading Strategien angeschaut und für gut befunden, dass ich mich komplett verzettelt und meinen ganzen Lern-Weg verkompliziert hatte. Der Berg, den ich erklimmen wollte, wurde immer größer. Der absolute Information Overload.  

Ich machte eine längere Pause, verlor dabei aber nie die Neugier und die Leidenschaft für die Börse. In dieser Zeit beschäftigte ich mich mehr mit längerfristigen Investments und mittelfristigem Algo-Trading.

Daraus entstand mein Trade-Invest-Portfolio.

Der Drang, im Trading voranzukommen, der Hunger nach Wissen und Erfahrungen war immer noch da. Mir wurde klar, dass ich einen für mich persönlich geeigneten Trading-Stil finden musste, mit dem ich mich wohlfühle.

Finde auch du deinen eigenen Trading-Stil! Starte hier.

Ich will dir nichts vormachen, Trading ...

... ist kein leichtes Unterfangen

... bedeutet zeitintensives Training

... erfordert viel Einsatzbereitschaft

... heißt mit Verlusten leben zu können

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Ist Trading wirklich Zockerei im Gegensatz zum Investment?

Trading ist doch nur Zockerei und Glücksspiel - das hast du bestimmt schon oft gehört oder gelesen. Die Medien berichten von Investmentbankern, die Milliarden verzocken, von Banken, die den Geldmarkt manipulieren oder von privaten Investoren, die all ihr Geld an der Börse verloren haben. Ist der Börsenhandel also nur Trug und Schein?

Egal ob du ein langfristiges Investment tätigst oder kurzfristiges Trading betreibst, du brauchst einen Plan, eine Strategie und das richtige Risikobewusstsein. Wer eine Aktie nur auf gut Glück kauft, der zockt. Wenn dahinter eine Methode, wie z.B. die fundamentale, charttechnische Analyse und das richtige Moneymanagement steht, der kann für sich einen Gewinn-Vorteil erarbeiten. Im Prinzip unterscheidet sich ein langfristiges Investment und kurzfristiges Trading methodisch also nicht.

Trading ist, seriös betrieben, ein Geschäft wie jedes andere auch. Zur Zockerei wird es dadurch, dass vor allem Anfänger meinen, sofort mit den Big Playern mitspielen zu können, ohne dass sie eigentlich eine Ahnung haben, wie sie es angehen sollten. Und am Ende verlieren sie ihr Geld.

Was unterscheidet also ein Investment vom Trading, außer der Haltedauer, noch?

Ein Investor kauft eine Aktie und lebt in der Hoffnung, dass der Wert der Aktie bzw. des Unternehmens im Laufe von Jahren und Jahrzehnten steigen wird. Der klassische “Buy-and-Hold”-Ansatz, wie ihn Warren Buffet betreibt. Allerdings belegen Zahlen, dass die Haltedauer von Aktien in den letzten zehn Jahren auf gerade einmal 10 Monate gesunken ist.

Beim Trading wird hingegen nicht die Aktie, der Rohstoff oder die Währung selbst, sondern die Abbildung der Basiswerte, ein sogenanntes Derivat, gehandelt. Das ermöglicht es dem Trader, nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse zu setzen. Trader gehen LONG und SHORT. Trader können demnach von jeder Kursschwankung profitieren.  

Für Derivate benötigst du außerdem ein geringeres Einstiegskapital, Einlage oder Margin genannt. Während du als Investor für eine Aktie den vollen Wert von z.B. 1.000 Euro bezahlen musst, benötigst du beim Trading nur eine Sicherheitsleistung von z.B. 100 Euro, je nachdem welchen Hebel du anwendest. Der Hebel ermöglicht es dir also, durch vom Broker geliehenes Geld mit kleinem Kapital-Einsatz ein großes Volumen zu handeln. In der Hebelwirkung liegt die Chance und gleichzeitig das Risiko, mit Trading hohe Gewinne oder eben Verluste zu erwirtschaften.

Ich als eher risikobewusste Traderin habe zu Beginn die Hände von Derivaten gelassen. Mir war suspekt wie die Preise zustande kommen, ich konnte die Kosten nicht richtig überblicken und grundsätzlich gilt bei mir die Devise: handle nur das, was du verstehst!

Tipp: Wenn du Anfänger bist und nebenberuflich einsteigst, dann starte am besten im Forex Handel. Die Hürden sind gering, die Gebühren sind gering und dein Kapital kann gering sein.

 
 
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Dein Wohlfühl-Trading-Stil

Im Trading wirst du mit unterschiedlichen Handelsinstrumenten, Trading-Strategien und Trading-Stilen konfrontiert. Die Trading-Stile unterscheiden sich in der zeitlichen Dimension und der Handelsfrequenz. Ein Scalper wird mit einem Trade pro Tag nicht zufrieden sein, ein Swingtrader schon.

Scalping - „Die Königsdisziplin“ Scalper halten ihre Trades Sekunden bis Minuten.

Daytrading - Daytrader führen ihre Trades innerhalb eines Tages aus. Alle Orders werden am selben Tag geschlossen.

Swingtrading - Beim Swingtrading kann die Haltedauer von Tagen bis zu mehreren Wochen reichen.

Positionstrading - Bei diesem Tradingstil wird ein längerer Zeitraum von Wochen bis zu mehreren Monaten verfolgt.

 

Der Trading-Stil spielt vor allem eine große Rolle, weil er zu deiner Persönlichkeit und deinem Alltag passen sollte.

Um genauer herauszufinden, welcher Trading-Stil zu dir passt, mach dir Gedanken über folgende Fragen:

Wie viel Zeit möchte und kann ich ins Trading investieren?
Wenn du Geduld hast, nebenberuflich traden willst und nur einen Zeitslot am Abend frei hast, dann wäre für dich eher das Swing- bzw. Positionstrading geeignet. Du kannst bequem die Charts studieren, wenn die Börsen geschlossen sind und deine Orders am Abend oder Morgen aufgeben. Wenn du ein eher ungeduldiger Mensch bist, am Vormittag und Nachmittag Zeit hast und deine Orders täglich schließen möchtest, dann wäre für dich das Daytrading geeigneter.

Wie viel Geduld und Nervenstärke bringe ich mit?
Kannst du es abwarten, dass ein Trade Tage oder sogar Wochen braucht, um ins Ziel zu laufen oder willst du deine Orders am selben Tag geschlossen wissen. Beim Daytrading kann es vorkommen, dass eine Orderausführung recht schnell von statten gehen muss. Dabei einen kühlen Kopf zu bewahren, ist nicht einfach!

Wie viel Trading-Kapital steht mir zu Verfügung?
Trading ist schon mit einem kleinen Konto von nur einigen hundert Euro möglich. Natürlich benötigt es einiges länger an Zeit, um ein kleines Konto groß zu traden. Außer für sehr risikoaffine Trader die einen hohen Hebel einsetzen. Was ich keinem Anfänger raten würde. Wer als Daytrader in den Futures-Handel einsteigen will, dem sollte ein Kapital von mindestens 25.000 Euro zur Verfügung stehen. Aber bleib realistisch: du wirst mit dem Trading nicht schnell reich! Wenn du regelmäßig 30-40% erwirtschaftest, bist du schon richtig gut! Soll heißen, schmeiß bloß nicht deinen Job hin, sondern trade nebenberuflich und warte ab was draus wird!


Tipp: Du kannst dich an den Trading-Stil herantesten, indem du im Demokonto die Zeiteinheiten variierst, mit unterschiedlichen Instrumenten handelst und einige Indikatoren ausprobierst. Starte im 5 Minuten Chart und arbeite dich hoch bis in den Tageschart, dann bekommst du ein Gefühl dafür, wie schnell ein Kurs steigt, wie weit dein Stop Loss sich verändert oder wie schnell du reagieren musst. Berechne von Anfang an bei jedem Trade die zu deinem Risiko passende Positionsgröße!

 
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Welchen Broker soll ich wählen?

Da du selbst nicht direkt an der Börse handeln kannst, benötigst du ein Konto bei einem Broker. Du gibst über ihn deine Order auf, er leitet sie weiter an die Börse bzw. an den Interbankenmarkt oder er stellt selbst die Kurse. Gleichzusetzen wäre das mit einer Bank bei der du ein Depot hast. Wenn du für dein Depot Aktien kaufen willst, dann dient die Bank als Vermittler

Außerdem stellt dir der Broker eine Handelsplattform zur Verfügung. Bei fast allen Brokern kannst du kostenlos mit dem MetaTrader 4 oder MetaTrader 5 als webbasierte Plattform und für mobiles Trading per App traden. Manche Broker bieten zusätzlich eine eigene Trading-Plattform mit Charting Tools, Orderarten, Strategietestern usw. an. 

Tipp: Wähle deinen Broker nach deiner Trading Strategie aus! Achte genau auf die Kosten und lies dir die Gebührenordnung durch! Ein Broker kann sehr gut im Kundenservice sein, wenn aber die Gebühren nicht zu deiner Trading-Strategie oder deinem Kapital passen, ist das fatal für dein Konto!

 
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8 Kriterien für die Wahl des richtigen Brokers

  • Kosten: fixer/variabler Spread, Kommissionen, Gebühren. Die Broker unterscheiden sich in ihren Gebührenmodellen. Daher lohnt sich immer ein Vergleich!

  • Handelsinstrumente: welche Währungspaare, wie viele Basiswerte auf Aktien, Indizes usw. können gehandelt werden.

  • Mindesteinlage: wie hoch muss die Mindesteinzahlung sein. Wenn du direkt mit Echtgeld traden willst, dann starte mit einem Mini-Konto, das ermöglicht den Handel mit kleinem Kapital. 

  • Orderausführung: werden die Orders exakt und verlässlich ausgeführt.

  • Regulierung und Einlagensicherung: bis zu welcher Höhe ist dein Konto im Falle einer Insolvenz des Brokers gesichert.

  • Zusätzliche Leistungen: wie Weiterbildungsangebote und Schulungsmaterialien.

  • Kundensupport: schnelle und direkte Erreichbarkeit, Sprache.

  • Trading-Plattform: Benutzerfreundlichkeit, Funktionsumfang, Schnelligkeit usw.

Manche erachten auch den Hebel als wichtig. Wer nach einem Broker mit hohem Hebel sucht, der ist entweder sehr risikoaffin oder kann es nicht erwarten, sein Geld zu verlieren. Dieses Kriterium sollte für Einsteiger keine Rolle spielen! 

Es wird wohl keinen Broker geben, der alle Kriterien zu 100% erfüllt. Darum suche dir am besten einen, der zu deinem Handelsstil passt und die für dich wichtigen Kriterien weitestgehend erfüllt.

Tipp: Im Netz findest du viele Brokervergleiche. Es gibt viel mehr Broker, als in diesen Vergleichen gezeigt werden. Also schau dich selbst nochmal genauer um!

 
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Öffnungszeiten - Wann kann gehandelt werden?

Der Forex - Handel ist für viele Trader interessant, denn aufgrund der verschiedenen Zeitzonen weltweit kann an 5 Tagen in der Woche rund um die Uhr gehandelt werden. Der Handel startet am Sonntag 22 Uhr und endet Freitag 22 Uhr, 24/5 sozusagen. Die asiatischen Trader haben ihre Haupt-Handelszeiten wenn es bei uns Nacht ist, Europäer und Amerikaner ihre von morgens bis abends.

An Börsenplätzen wie dem elektronischen Handelssystem XETRA wird zwischen 9:00 und 17:30 Uhr gehandelt. An den New Yorker Handelsplätzen NYSE und Nasdaq zischen 15:30 und 22:00 Uhr deutscher Zeit.

Tipp: Wichtiger als die Öffnungszeiten sind die Zeiten, an denen der Markt volatil ist, es also zu Kursbewegungen kommt. Als DAX-Daytrader wirst du am Mittag weniger zu tun haben, sondern dich mehr auf den Vormittag oder Nachmittag, wenn die US-Amerikaner dazu stoßen, konzentrieren.

 
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Mensch oder Maschine - Zwei Herangehensweisen an das Trading

Im Wesentlichen existieren zwei Methoden, sich dem Trading anzunähern: System-Trading und diskretionäres Trading. Beim System-Trading werden Tradingregeln zu Algorithmen programmiert, das Trading übernimmt der Computer. Beim diskretionären Trading steht die Person des Traders im Mittelpunkt. Er scannt den Markt mithilfe der technischen Analyse nach Signalen und trifft Entscheidungen nach seinem persönlichen Ermessen.

Wenn du ein Faible für Statistik, Zahlen und Programmierung hast, dann kann das Sytem-Trading dein Ding sein. Da das nur eine kleinere Zahl an Tradern betrifft, verfolgt der Großteil der privaten Trader den diskretionären Ansatz.

Diskretionäres VS Systematisches Trading
 
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Chart Analyse - Erzähl mir deine Geschichte

Kein Trader gibt eine Order einfach ins Blaue hinein auf. Er bedient sich verschiedenster Hilfsmittel, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass sein Trade im Gewinn endet. Ein solches Mittel ist die Chart-Analyse. Durch sie werden vergangene Kursbewegungen analysiert, also in ihre Bestandteile zerlegt, um zukünftige Kursbewegungen besser vorhersagen zu können. Bestandteile sind zum Beispiel Trendverläufe, Muster und Indikatoren. Bei der Chart-Analyse wird nicht danach gefragt, warum ein Kurs steigt oder fällt. Sondern es wird davon ausgegangen, dass im Preis alle Handlungen und Erwartungen bereits abgebildet sind.

Tipp: Bücher zur technischen Analyse bzw. Chartanalyse solltest du gleich zu Beginn deiner Trading Karriere lesen. Hier findest du einige „Must reads“. 

Als Anfänger stierst du wahrscheinlich erst einmal auf ein Chart und fragst dich was es dir sagen will. Ich kann dich beruhigen. Nach einiger Zeit wirst du verstehen, wie du ein Chart zu lesen hast. Aber dafür heißt es üben, üben, üben. In einem Chart sind zwar nur Zahlen, Farben und Formen zu sehen, dennoch erzählt es eine Geschichte, die Geschichte der Bullen und Bären.

Tipp: Übe das Lesen eines Charts so oft wie möglich! Überlege dir wie die Marktsituation gerade aussieht. Zeichne Trendbewegungen ein oder suche nach bestimmten Musterformationen. Dadurch wirst du lernen, wann der richtige Zeitpunkt  für einen Ein- oder Ausstieg eines Trades gekommen ist.

 
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Wie manage ich Risiko und Gewinn?

Das Money- und Risikomanagement ist das A und O für ein langfristiges, erfolgreiches Trading! An erster Stelle sollte immer der Kapitalerhalt stehen. Allerdings musst du auch ein gewisses Risiko eingehen, um einen Gewinn zu erzielen. Das kann für risikoscheue Charaktere ein Dilemma sein, für risikoaffine zum Desaster werden. Wie also umgehen mit dem Geld?

Den Spruch wirst du schon öfter gelesen haben: Halte die Verluste klein und maximiere die Gewinne. Zusätzlich gilt, je mehr du verlierst, desto mehr musst du gewinnen. Ein kleines Rechenbeispiel: für einen Verlust von 50% musst du einen Gewinn von 100% erwirtschaften. Es gilt bei einer Verlustserie frühzeitig die Reißleine zu ziehen! Sei dir von Anfang an im Klaren darüber, wie groß dein Kapitalstock ist und welches Risiko du eingehen willst. Die allgemeine Empfehlung lautet, pro Trade nicht mehr als 1-2% deines Gesamtkapitals zu riskieren. Aus diesem Prozent errechnest du dann, wie hoch deine Positionsgröße sein darf. Es ist unumgänglich, im Trading musst du lernen, mit Verlusten klarzukommen. Dafür ist einiges an mentaler Stärke gefragt! Nicht jeder Tag wird positiv für dich ausgehen. Das liegt in der Natur der Dinge. Der Markt bewegt sich nicht nur in eine Richtung.

Auf der anderen Seite gilt es Gewinne zu erzielen, die so hoch sind, dass sie deine Verluste um einen gewissen Prozentsatz übersteigen. Die Aussage, dass eine Strategie eine 80% Trefferquote hat, sagt noch nichts darüber aus, ob diese Strategie erfolgreich ist! Mehrere Faktoren spielen für die Gewinnerwartung einer Trading Strategie eine Rolle: das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV), die Trefferquote, die Trading Häufigkeit und der Profitfaktor.

Tipp: Beantworte dir gleich zu Beginn deiner Trading Karriere die Frage, wie viel Prozent deines Kapitals du maximal verlieren kannst, ohne in eine finanzielle und mentale Schieflage zu geraten!

 
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Wozu benötige ich eine Trading-Strategie?

Nehmen wir an, du möchtest eine Immobilie kaufen. Du stellst Überlegungen an zu Größe, Lage, Ausstattung, schaust nach Angeboten, machst Termine für Besichtigungen, denkst über die Finanzierung nach usw. Alles in allem gehst du nach einem Plan vor, damit du mit deiner neuen Immobilie glücklich wirst!

Genauso verhält es sich mit deiner Trading-Strategie. Sie ist dein Plan beim Eingehen jedes einzelnen Trades. Die Strategie gibt dir Auskunft über: Risiko, Handelsinstrument, Zeiteinheit, Indikatoren, Einstiegssignal und Ausstiegssignal. Zusätzlich kannst du Regeln dokumentieren wie Positionsgröße, wie viele Trades gleichzeitig offen sein dürfen, dein maximaler Drawdown, wann du vom Markt weg bleibst usw. So wie der Trading-Stil sollte auch die Trading-Strategie zu deiner Persönlichkeit, deiner Kontogröße und deinem Zeitkontingent passen. 

Es ist sehr wichtig, dass du dich an deine Strategie hältst. Nur so kannst du dein Handeln reflektieren! Das ist unerlässlich um deine Strategie zu testen und sie reproduzierbar zu machen! Ohne eine Strategie wirst du auf Dauer scheitern!

Profi-Trader verfolgen übrigens nicht nur eine einzige Strategie. Sie haben, wie Investoren auch, ein breit gefächertes Portfolio. So wie ein Investor langfristig nicht nur auf eine Aktie setzt, sondern zum Beispiel in breit gestreute ETFs investiert, so hat auch ein Profi-Trader für unterschiedliche Marktbedingungen verschiedene Strategien parat.

 

Tipp: Nachdem dein Trade gesetzt ist, schaue nicht mehr in Foren nach Trading-Ideen anderer Trader! Folge deinem Plan!

 
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Trading Journal - Verwaltung muss sein

Trading heißt nicht, einen Trade abzusetzen, abwarten ob er in den Gewinn oder Verlust läuft, um dann die nächste Order aufzugeben. Auf Dauer wird sich das nicht auszahlen. Erst in der Gesamtheit aller Trades erkennst du, ob deine Strategie erfolgreich ist oder nicht. Spätestens wenn unter dem Strich ein Minus steht, musst du etwas unternehmen. Aber wie, wenn deine Trades im Nachhinein nicht nachvollziehbar sind? Hier kommt das Trading Journal ins Spiel. Darin solltest du alle objektiven, statistischen Daten eines jeden Trades aufzeichnen. Dazu gehören zum Beispiel:

Datum, Uhrzeit, Wochentag, Markt, Instrument, Long/Short, Trendphase, Setup, Indikatoren, Einstieg, Ausstieg, Stop Loss, Risiko, Positionsgröße, Gewinn/Verlust, CRV usw.

Nur indem du dein Trading dokumentierst wird es objektiv und nachvollziehbar. Betrachte das Trading Journal als deine Verwaltung, wie sie in jedem Business gemacht werden muss. Es ist reine Fleiß- und Schreibarbeit, die sich allerdings auszahlt. Mit dem Trading Journal kannst du eine Strategie von Grund auf entwickeln und testen oder du kannst bei einer vorhandenen Strategie Fehler erkennen und Optimierungen vornehmen. Ich kann dir nur raten, schreibe von Anfang an deine Trades akribisch auf! Du benötigst so viele Daten wie möglich um testen zu können, wie erfolgreich deine Strategie ist und was du ggf. ändern musst!

Tipp: Du denkst vielleicht „Puhh“ muss das wirklich sein? Ganz klar Ja! Glaube mir, das Trading-Journal ist das am meisten unterschätzte Tool für erfolgreiches Trading!

Trading Kreislauf Trading Plan
 
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Trading - Tagebuch und Money Mindest

Im Trading Tagebuch dokumentierst du deinen mentalen Status während eines Trades. Wenn du schon Trading Erfahrung hast, wirst du festgestellt haben, dass deine psychische Verfassung einen erheblichen Einfluss auf dein Verhalten beim Trading hat. Die Profis sind unterschiedlicher Auffassung, wie groß dieser Einfluss ist. Dein Money Mindset zeigt ganz klar, welches Verhältnis, welche Gewohnheiten, Glaubenssätze und Verhaltensmuster du zum Thema Geld und Finanzen hast. Angst, Resignation, Freude und Gier sind nur einige Emotionen, die dir irgendwann über den Weg laufen werden. Um diese besser zu verstehen musst du einiges an Selbstreflexion mit einbringen.

Dein Trading Tagebuch sollte Fragen beantworten wie: Habe ich nach meinem Regelwerk gehandelt? Wenn Nein warum nicht? Es enthält Notizen zu deiner Stimmung vor, während und nach einem Trade. Es zeigt dir, ob du deine Strategie fehlerfrei umgesetzt hast und wenn nicht warum. So kommst du deinem Fehlverhalten schneller auf die Spur. Ich mache mir zusätzlich einen Screenshot von jedem Trade.

Tipp: Drucke dir deine Strategie und dein Tagebuch aus und lege es neben den PC. So hast du deine Regeln immer vor dir.

Strategie-Risikomanagement-Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Erst wenn du diese drei Kernelemente komplett verinnerlicht hast, bist du auf dem Weg ein erfolgreicher Trader zu werden!

 
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Die richtige Trading Ausrüstung

Das Gute beim Trading - alles was du benötigst ist ein PC, einen stabilen Internetanschluss und eine für dein Empfinden benutzerfreundliche Chartsoftware mit Echtzeitkursen, schon kannst du loslegen. So sieht mein Trading Werkzeugkoffer aus:

MT4 für mein Forex-Trading, MT5 für den CFD-Handel, beides sowohl auf dem PC als auch als App, um im Notfall von überall aus zugreifen zu können. Einen Broker für den Forex Handel, einen Broker für den Aktien CFD Handel und eine Charting-Software mit Realtimekursen/Echtzeitkursen: Trading View.

 

Meine Forex-Broker Empfehlung - Axi Trader: FCA reguliert, günstige Spreads und New York Close Candles

 

 

 

 

Meine Broker Empfehlung für den Aktien CFD Handel - ActivTrades: 

Der Handel mit Aktien CFDs ist recht kostenintensiv. Daher ist ein Broker mit günstigen Gebühren sehr wichtig. Außerdem ist mir eine große Auswahl an Aktien wichtig. Bei ActivTrades liegt die Kommission bei 0.05% des Transaktionswertes (€1 Mindestkommission) bzw. US-Aktien für US$0.02 pro Aktie (US$1 Mindestkommission). Da wird es schwer einen günstigeren Broker zu finden! Eine Regulierung ist natürlich Voraussetzung und ein Demokonto sowieso!

 

 

 

"65.6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren."

Daher zum Schluss nochmal der Rat: Trade nur mit Kapital, das du entbehren kannst! 

Du bist bis hierher gekommen! Glückwunsch, das heißt du hast wirklich den Biss und den Willen, das Trading zu lernen. Auf meiner Lernen Seite findest du seriöse Ausbildungen und Coaches. Auf meiner Tools Seite gibt es nützliche Bücher, Links und einige Gadgets, die dich beim Trading unterstützen werden. Viel Spaß und keep going!

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