Was dich der Aktien CFD Handel beim Trading wirklich kostet!

Und wie du den passenden Broker für deinen Trading Stil findest!


Der Online Aktienhandel boomt. Längst interessiert nicht mehr nur der langweilige Buy and Hold Ansatz als Langzeit - Investment.


Viele wollen an den Kursbewegungen der Aktien teilhaben und konzentrieren sich gerade auf das kurzfristige Trading.


Du willst auch mit dem Aktien CFD Trading beginnen, weißt aber nicht genau, wie du einen guten Broker findest und vor allem welche Kosten auf dich zukommen?


Wenn du deine Aktien Wochen oder monatelang halten möchtest, sind Broker wie Comdirekt, Scalable, Consorsbank und so weiter sicher gut und günstig.


Wenn du allerdings kurzfristiges Trading betreiben und deine Aktien nur wenige Tage halten willst, dann sind andere Broker die günstigere Wahl.


Die Brokervergleiche im Netz führen leider oft in die Irre, denn CFDs gibt es nicht nur auf Aktien, sondern auch auf Indizes, auf Rohstoffe, auf Devisen und und und.


Keiner dieser Vergleiche hat sich bisher ausschließlich auf den Aktien CFD Handel konzentriert.


Daher möchte ich dir einen kleinen Einblick in die Gebührenwelt der Broker liefern und die tatsächlichen Kosten einiger Aktien CFD Beispieltrades miteinander vergleichen.


Grundsätzlich ist für viele der CFD Handel ein rotes Tuch.


Ganz ehrlich, ich habe auch lange die Finger davon gelassen.


Bis ich verstanden habe, welche Vorteile sie bieten, welche Kosten auf mich zukommen, wie der Hebel zu bewerten ist und wie sicher der Handel ist.


Und damit war mir die Voreingenommenheit genommen.


Warum überhaupt mit Aktien CFDs handeln und nicht mit Aktien?


Wenn du im kurzfristen Handel auf steigende und fallende Kurse setzen willst und Aktien nur einen oder mehrere Tage halten willst, dann bieten Aktien CFDs eine gute Alternative zu „echten“ Aktien.


Und das in zweierlei Hinsicht.


Beim Aktien CFD Trading kaufst du nicht die eigentliche Aktie, sondern nur eine Abbildung (Finanzderivat) davon.


Das hat erstens den Vorteil, dass du wie gesagt auf steigende und fallende Kurse setzen, also Long oder Short gehen kannst. Eine „echte“ Aktie musst du erst kaufen, bevor du sie wieder verkaufen kannst.


Zweiter Vorteil: Aktien CFD sind für den kleinen Trading-Geldbeutel geeignet, du benötigst ganz einfach weniger Kapital.


Wenn du eine Alphabet Aktie kaufen willst, dann musst du derzeit ca. 2.000 Euro dafür bezahlen. Da kann das Kapital schnell ausgeschöpft sein für weitere Trades.


Ein Aktien CFD dagegen kostet nur einen Bruchteil davon, je nachdem was für einen Hebel du wählst.


Der Hebel verunsichert die einen, mich am Anfang eingeschlossen und verleitet die anderen zu überhöhtem Risiko.


Was der Hebel aber eigentlich darstellt, ist ein gegen eine geringe Gebühr finanzierter Kredit des Brokers. Dadurch hast du die Möglichkeit mit weniger Kapital zu handeln, als du tatsächlich besitzt.


Wie du den Hebel einsetzt, liegt natürlich allein bei dir. Ein geringer Hebel von 1:5 sollte für Anfänger absolut ausreichend sein. Du willst ja dein Konto nicht crashen.


Beim Aktien CFD Trading flirte oder streite ich mit der Aktie, beim Aktien-Investment heirate ich sie.


Ist der Aktien CFD Handel sicher?


Zum nächsten Punkt, der Sicherheit des Aktien CFD Handels und damit der Sicherheit deines Geldes. Beides hängt davon ab, welchen Broker du wählst.


Achte darauf, dass dein Broker von einer Regulierungsbehörde, wie der BaFin, FCA, CySEC oder anderen reguliert ist. Dadurch kannst du schon mal sicher sein, dass öffentliche Behörden den Broker überwachen und kontrollieren.


Im Falle einer Insolvenz bieten viele Broker zum Schutz deines Kapitals eine Einlagensicherung an. Bei den größeren Brokern liegt die bei rund 100.000 Euro.


Was kostet der Aktien CFD Handel?


Mich haben lange die undurchsichtigen Gebührenstrukturen der Broker davon abgehalten, mit Aktien CFDs zu handeln.


Die Broker haben sich einiges einfallen lassen, um ihre Gebühren zu „verschleiern“, auch wenn sie damit werben, keine versteckten Gebühren zu verlangen.


Als AnfängerIn ohne richtigen Durchblick ist es eine riesige Herausforderung, die Gebührenstrukturen zu verstehen, geschweige denn zu vergleichen.

Mit welchen Gebühren musst du beim Handel also rechnen?


Da wären der Spread, die Kommission, die Mindestgebühr und Swaps bzw. Übernachthaltekosten. Bei ausländischen Aktien können noch Währungsumrechnungs-Gebühr, Stempelgebühr oder eine Abgabe anfallen.


Der eine Broker verlangt für den Aktien CFD Handel nur Spread und Swap, der andere nur die Kommission.


Jeder hat eine andere Gebührenstruktur.


Wer kennt sich da noch aus?!


Übrigens sind die angegebenen Gebühren immer pro Trade angesetzt, d.h. du bezahlst die Gebühren pro Kauf und pro Verkauf.


Der Broker Plus500 wirbt damit, dass du Aktien CFDs ohne Gebühren, also quasi zu

0 Euro handeln kannst.


Das hört sich gut an?


Klar!


Heißt allerdings nicht, dass der Handel kostenlos ist. Die Werbung führt vor allem Anfänger in die Irre.


Ohne Gebühren heißt nämlich nicht ohne Kosten.


Bei Plus500 bezahlst du bei jedem Trade einen Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Und der kann je nach Aktien CFD stark variieren.


Da Plus500 ein sogenannter Market Maker ist, kann der Broker seine Kurse selbst stellen.


Ein kleines Rechenbeispiel dazu:


Du willst 10 Facebook Aktien kaufen. Der Börsenkurs liegt bei 260,50. Plus500 verlangt für den Kauf 261,50. Bei 10 Aktien sind das demnach 10 Euro, die du allein durch den Spread an Gebühren bezahlst.


Falls du deinen Trade mehrere Tage halten möchtest zahlst du außerdem zusätzlich eine Übernachthaltegebühr. Die ist bei Plus500 auch nicht wirklich konkurrenzfähig.


Fazit: Ein CFD Broker ohne Gebühren ist nicht automatisch kostenlos!


Du solltest also bei jedem Broker ganz genau auf die Gebührenstruktur schauen! Nur so kannst du einschätzen mit welchen Kosten du zu rechnen hast.


Und denk dran, je mehr du handelst, desto höher sind die Kosten!


Dazu noch ein Rechenbeispiel:


Sagen wir die Durchschnittsgebühr bei einem Broker pro Roundturn (also Kauf und Verkauf) liegt bei 4 Euro. Bei einem anderen Broker sind es 10 Euro. Du bist innerhalb der letzten 6 Monate 100 Roundturn-Trades eingegangen. Die Gebühren bei Broker Nr.1 liegen demnach bei 400 Euro. Bei Broker Nr.2 bezahlst du 1000 Euro.


Wenn das kein Unterschied ist!


Beim Aktien CFD Trading werde ich zur Pfennigfuchserin – aus gutem Grund


Die Gebühren der Broker variieren so enorm, dass sie schnell deinen Gewinn auffressen können!


Eines ist klar, je höher deine Handelsfrequenz und dein Einsatz, desto höher die Gebühren!


Das heißt natürlich nicht, dass neben den Provisionen alle anderen Punkte bei der Broker Wahl zu vernachlässigen sind.


Die Regulierung, Einlagensicherung, Orderausführung, Slippage und ein schneller Kundensupport auf Deutsch sollten deinen Ansprüchen genauso entsprechen.


Eines ist jedoch Fakt: die Broker wollen alle an dir verdienen, das ist ihr Konzept.


Je mehr du handelst, desto mehr verdienen sie an dir, sei es durch Kommissionen oder den Spread.


Falls du dich schon mal gefragt hast, warum einige Broker so viele kostenlose Strategien zur Verfügung stellen, dann lautet die einfache Antwort:


Sie wollen dich zum Trading animieren!


Was kostet der Aktien CFD Handel also wirklich?


Lass uns mal anhand von zwei Beispieltrades die Gebühren unterschiedlicher Broker beim Aktien CFD Handel miteinander vergleichen.


Am Beispiel Plus 500, IG Europe, Admiral Markets und ActivTrades will ich dir zeigen, wie groß der Unterschied bei den Gesamtkosten für den Aktien CFD Handel wirklich ist.


Alle sind sie seriöse und regulierte Broker mit Einlagensicherung.


Und trotzdem wirst du gleich staunen.


Market Maker (Broker stellt seine eigenen Kurse, verdient hauptsächlich am Spread) oder Non Dealing Desk (Broker leitet die Order direkt an den Interbankenmarkt, verdient hauptsächlich über Kommissionen)


Was das genau in der Praxis an Gebühren bzw. Kosten bedeutet, siehst du an diesen Beispiel-Trades.


Die Rechenbeispiele basieren auf einem Roundturn (Kauf und Verkauf, nur ein Kauf oder Verkauf wäre ein Halfturn). Gekauft wurden 100 Lufthansa Aktien CFDs und 10 Apple Aktien CFDs, jeweils mit einer Haltedauer von 3 Nächten. Der Spread beim Lufthansa Trade war in meinem Testversuch bei Admiral Markets und ActivTrades gleich Null, beim Apple Trade waren es zwischen 0,01 und 0,03 Euro. In meinem Vergleich habe ich diesen Minispread nicht aufgeführt.




Warum sich der Handel von Aktien CFDs bei ActivTrades auszahlt


Auf den ersten Blick fallen die Unterschiede bei den Gebühren auf den Seiten der verschiedenen Broker nicht auf.


Wenn du allerdings eine hohe Handelsfrequenz hast, die Anzahl der Aktien CFDs pro Trade hoch ist, dir „exotische“ Werte auswählst oder die Aktien CFDs länger halten willst, dann lohnt sich ein genauer Vergleich.


Wie du an den Beispieltrades siehst, könnten bei 100 Trades 1.000 Euro Gebühren mehr oder weniger anfallen!


Darum kann ich dir für das Aktien CFD Trading absolut ActivTrades empfehlen. Ich bin schon eine ganze Weile dabei und habe bisher nur gute Erfahrungen sammeln können. Was den Support betrifft war alles zu meiner absoluten Zufriedenheit.


Aber vor allem sind die Kosten unschlagbar.


Pfennigfuchserin eben!


Und als Schmankerl obendrauf gibt es seit neuestem auch noch den kommissionsfreien Handel von Aktien CFDs bei einem Hebel 1:1. Du bezahlst also nur den Spread.


Es lohnt sich also in jedem Fall Aktien CFDs bei ActivTrades zu handeln. Mit Klick auf das Logo kannst du direkt starten:




Noch ein Tipp: Such dir deinen Broker nach deiner Trading Strategie aus. Wenn du verschiedene Finanzinstrumente handelst, dann kann es sich durchaus lohnen, Konten bei verschiedenen Brokern zu eröffnen.


Mit meiner Forex-Strategie bin ich bei Axi Trader, weil es mir neben günstigen Spreads wichtig ist, nach New York Close Candles zu handeln.




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